AKR PRACHER | Atelier für Konservierung und Restaurierung | Weingartenstr. 39a | 97072 Würzburg | Telefon: 0931 – 72197 | E-Mail: info@konservierung-restaurierung.de

Führungen

Julia Pracher ist Magistra der Kunstgeschichte und bietet exklusive Gästeführungen, Kunstpädagogik für Kinder, Studienreisebegleitung und Vernissageeinführung an.

Führungen 1

Kinderführungen

Kindergartengruppen

Alle von mir angebotenen Kinderführungen biete ich auch für Kinder ab dem Kindergartenalter von 5 Jahren an. Entsprechend meinen jüngsten Gästen sollte die Führung für Kindergartenkinder nicht länger als 45 Minuten dauern. Mit Anschauungsmaterial und offenen Augen können wir gemeinsam vieles entdecken und erforschen. Die kleinen Teilnehmer gestalten durch ihre Fragen die Führung selbst mit und werden aktiv miteinbezogen, so dass ein kurzweiliges, spielerisches Hinführen zu Geschichte und Kunst erfolgen kann.

Führungen für Schulklassen

Gerne führe ich Ihre Schulklasse zu Ihrem Wunschtermin! Neben den aufgelisteten Führungsangeboten bin ich auch jederzeit völlig offen für lernplanbezogene, unterrichtsrelevante Themen. Die Gruppe sollte nicht größer als 30 Personen sein, sonst besteht die Möglichkeit einen Kollegen/ Kollegin dazu zu buchen. Je nach Alter der Schüler/ Schülerinnen und Thema kann die Führung durch einen kurzen Workshop/ Rallye ergänzt werden. Die Kinder und Jugendlichen sind erfahrungsgemäß durch viele Fragen sowie Anmerkungen aktiv an der Gestaltung der Führung beteiligt. Auf Anfrage kann ich Ihnen vorab auch bereits Material zur Vorbereitung für den Unterricht zu kommen lassen.

Dauer: 1 bis 1,5 Stunden             = 95,- €

Bis 3 Stunden                               = 155,-€           

Treffpunkt: wird individuell vereinbart

Themenauswahl:

  • Fürstbischöfliche Residenz zu Würzburg

„Ein Schloss für den Fürstbischof – im höfischen Schritt schreiten wir den prachtvollen Treppenaufgang empor, bestaunen eines der weltgrößten Deckengemälde des italienischen Malers Tiepolo und entdecken gemeinsam das Leben am Hofe des 18. Jahrhunderts.“

 

  • Festung Marienberg und/ oder Museum für Franken

Über die Tellsteige wagen wir den Aufstieg auf den Festungsberg, welcher namensgebend für unsere Bischofsstadt ist. Wir kommen an Denkmälern vorbei, die z.Bsp. an die Ermordung von Fürstbischof Melchior von Zobel erinnern und erschließen uns nach und nach das Burggelände. Unser Weg führt durch verschiedene Burgtore, vorbei am Museum für Franken in die Echterbastei hinein. Die Pferdeschwemme bezeugt noch heute das Treiben der Handwerker in der Vorburg. In der Hauptburg erhebt sich der mächtige Bergfried, der neben dem Brunnenhaus und der bedeutenden Marienkirche uns in das Leben des Mittelalters eintauchen läßt. Die Festung Marienberg zeigt noch heute sehr anschaulich wie die Bischöfe und Fürstbischöfe gewohnt und gewirkt haben.

Dauer: 1 bis 3 Stunden, mit gemeinsamen Auf- und Abgang über Tellsteige und/ oder Weinberge wählbar, individuell gestalbar.

 

Im Museum für Franken wird neben Ritterrüstungen und Fundstücken das Mittelalter noch lebendiger dargestellt. Der Eintritt für Kinder/ Jugendliche ist bis 18 Jahre frei. Ein Museumsführung kann entweder einzeln oder zum Festungsgang dazu gebucht werden.

 

  • Würzburger Dom

 „Der hohe Kiliansdom zu Würzburg“: Alter Bau – neue Kunst? Gemeinsam suchen  wir nach dem bärtigen Kruzifix, wagen uns in die Krypta hinab und bestaunen die prunkvolle Schönbornkapelle.

  • Dom und Stift Neumünster

„Kilian, Kolonat und Totnan – auf Spurensuche im Dom und im Stift Neumünster nach unseren Frankenaposteln“. Warum werden die drei Märtyrer heute noch so verehrt? Wo befinden sich ihre Reliquien? Und warum wurden sie überhaupt ermordet?

 

  • Stift Neumünster

Gleich in direkter Nachbarschaft zum Würzburger Dom erhebt sich eine zweite mächtige Kirche. Hast Du schon das Echthaarkruzifix entdeckt? Warum hat der Schmerzensmann seine Arme von Kreuz gelöst? Neben vielen spannenden alten Kunstwerken gibt es in dieser Kirche moderne Kunst zu finden. Was stellt sie dar? Was haben sich die zeitgenössischen Künstler überlegt?

 

  • Stadtviertel Sanderau

„Eine Entdeckungsreise durch die Sanderau – versteckte Winkel, Hausmadonnen und wilde Tiere warten auf uns!“ Neben der mächtigen Adalberokirche gibt es im Sanderauer Viertel vieles zu sehen. Mit offenen Augen wollen wir zusammen Skulpturen suchen, Brunnen entdecken und uns mit der Geschichte der Sanderauer Vorstadt vertraut machen.

 

  • Sankt Adalbero: „Kirchenlöwen beißen nicht“

Um die Jahrhundertwende, sprich um 1900, entstand die Kirche Sankt Adalbero, die auf einem hohen Podest in der Sanderau regelrecht thront wie ein wehrhafter Bau. Oftmals als eigentlicher Würzburger Dom bezeichnet tummeln sich viele tierische Figuren in dieser Kirche. Auch auf den ein oder anderen Löwen trifft man hier…

 

  • Marienkapelle  

  „Mitten im Herzen der Stadt: die Marienkapelle auf dem Marktplatz“. Hier treffen wir auf einen bartlosen Adam, ein rutschendes Jesukind sowie einen stolzen Ritter. Wir tauchen ein in das mittelalterliche Würzburg und schauen uns in der Geschichte um. Dieses spannende gotische Kirchlein hat uns viel zu erzählen.

 

  • Stadtrundgang

„Komm, ich zeige Dir mein Würzburg!“ Gemeinsam erkunden wir versteckte Gassen Würzburgs, rätselhafte Skulpturen, einige der ältesten Brunnen der Stadt und seltsame Tiere.

 

  • Themenführungen im Museum am Dom:

„ Von Schutzengeln und anderen geflügelten Wesen“

 „Drachen und weitere Tiere im Museum zu Gast“ – Tierdarstellungen in allen Kunstepochen

„Viel Schnörkel und viel Gold“ – Barocke Pracht und Glanz

„ Kreuz ist nicht gleich Kreuz“ – Kreuzigungsdarstellungen von der Romanik bis zum 21. Jahrhundert, Gemälde und Skulpturen

„Maria, Madonna, Himmelskönigin“ – Die Gottesmutter mal gemalt, mal aus Bronze und doch immer wieder gleich.

„Farben und Materialien – wir machen uns auf die Suche“ – Ölfarbe trifft auf  Kartoffeln, Aquarell auf Alufolie, Blattgold auf Streichhölzer 

  • Domschatz 

Geschichten und Geschichte des Würzburger Doms. Was verbirgt sich hinter eine Daumenlutschermadonna? Was hat uns eine Kirchenvätermitra zu erzählen und was ist eigentlich eine Reliquie?

Führungen

Erwachsenengruppen

Jederzeit führe ich Sie und Ihre Gruppe (bis max. 30 Personen) zu den aufgeführten Themen an dem von Ihnen gewünschten Termin. Gerne bereite ich auch individuelle Führungsthemen, Orte, Studienfahrten, Exkursionen und Vorträge vor.

Treffpunkt: nach individueller Vereinbarung

Dauer: 1 bis 1,5 Stunden

Themenauswahl:

Würzburger Kirchen

  • Augustinerkirche
  • Dom

Von der Romanik bis zur Gegenwart – alle Kunstepochen haben sich am Würzburger Dom, Sankt Kilian, verewigt und somit auch eine beachtenswerte Zahl an Bischöfen und Fürstbischöfen. Unter Bischof Bruno begann ab 1040 der Bau der heutigen Bischofskirche und verfügt noch heute über eine Krypta, eine Sepultur sowie einen Kreuzgang. Aufgrund der Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg erfolgte ab den 1960er Jahren ein Wiederaufbau dieser Kirche, die es erlaubt die Spuren der Zeit, die dadurch mitgebrachten und bedingten Veränderungen wahrzunehmen. Der letzten Restaurierungsmaßnahme ist es zu verdanken, dass auch Kunstwerke des 21. Jahrhunderts in den Dom nun zu bestaunen sind.

 

  • Karmelitenkirche, sogenannte Reurerkirche

Viel zu oft eilt man an der bedeutenden Fassade der Karmelitenkirche in der Sanderstrasse vorbei, von den Würzburgern gerne immer noch als Reurerkirche bezeichnet. Sowohl das anliegende Kloster als auch der Kirchenbau haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Die Fassade allein ist schon äußerst spannend, da es sich hier um ein ordensspezifisches Werk handelt. Im Inneren überrascht die Kirche von der Handschrift eines Künstlers, Paul Nagel. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg hat er ab 1977 bis 2019 in enger Zusammenarbeit mit den Patres der Unbeschuhten Karmeliten den Innenraum entsprechend der ordenseigenen Geschichte ausgestattet, u.a. mit einer Kapelle für das Prager Jesulein, der Edith-Stein-Kapelle.

  •  Marienkapelle

Inmitten auf dem Würzburger Marktplatz steht die Marienkapelle, die entgegen ihres Namens allein schon von ihrer Maßen her einer Kirche gleich kommt. Ursprünglich stand hier eine Synagoge. Das gotische Gotteshaus belegt z. Bsp. mit den teilweise erhaltenen Grablegen, dass es sich hier um eine Bürgerkirche handelt. Von großer Bedeutung sind nicht nur die Figuren Adam und Evas von Tilman Riemenschneider, sondern auch die großartige Darstellung der Verkündigung an Maria am Nordportal.

 

  •  St. Adalbero

Um die Jahrhundertwende entstand in der Sanderauer Vorstadt ein mächtiger Sakralbau, der oftmals als eigentlicher Würzburger Dom bezeichnet wird. Namensgebend ist Bischof Adalbero, der vieles für Würzburg bewirkt hat. Es ist die einzige Kirche in Deutschland, die ihn als Namenspatron gewählt hat. Bedeutende Künstler wie die Schiestlbrüder, Arthur Schleglmünig, Balthasar Schmitt etc. haben sich hier verewigt. Es gilt hier ein Kleinod zu entdecken, das in großen Teilen den Zweiten Weltkrieg überstanden hat.

  • St. Burkhard

Als älteste Kirche Würzburgs, nach der Marienkirche auf der Festung, nimmt Sankt Burkhard im namensgleichen Mainviertel eine besondere Stellung innerhalb der Stadtgeschichte ein. Um 1042 fand die Weihe der romanischen Kirche statt, die in der Spätgotik um ein Querhaus sowie den Ostchor erweitert wurde. Von Tilman Riemenschneider befindet sich eine bedeutende Madonna im Innenraum. Künstler wie die Brüder Schiestl und die Auwera-Werkstatt sind hier vertreten.

 

  • St. Michael

Vielen Würzburgern ist die Kirche an der Balthasar-Neumann-Promenade als Firmkirche von früher bekannt, anderen als Priesterseminarkirche. Anders als die meisten Sakralbauten Würzburgs zeigt Sankt Michael eine einheitliche, ab 1988 aus weißem Alabasterstuck gefertigte Gestaltung des Künstlers Heinrich Gerhard Bücker. In Anlehnung an die Visionen der Offenbarung des Johannes gibt es hier seltsames, spannendes, rätselhaftes, wunderbares zu entdecken.

 

  •  St. Peter und Paul

Unweit von der Residenz gelegen ist die Kirche St. Peter und Paul aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges im wahrsten Sinne wieder auferstanden. Einige wenige Kunstwerke wie die bedeutende Kanzel von Johann Wolfgang van der Auwera bezeugt noch heute die einstige Rokoko-Ausstattung des 18. Jahrhunderts. Bei der letzten Restaurierungsmaßnahme 2015/2016 hat man behutsam wieder die ursprüngliche Idee der Prozessionskirche wieder aufgegriffen. Hervorzuheben ist das Gemälde des „Barmherzigen Jesu“ von Michael Triegel, welches als Auftragsarbeit seit dem Jahr 2017 die Innenausstattung ergänzt. Mit der zunehmenden Verehrung des Heiligen Aquilin hat Sankt Peter und Paul einen neuen Stellenwert innerhalb der Würzburger Kirchen erhalten.

 

  • Stift Haug
  • Stift Neumünster

 

Würzburger Museen

  • Domschatz
  • Museum am Dom
  • Museum für Franken
  • Residenz

 

  • Stadtrundgang
  • Festung Marienberg

 

Themenführungen

  • Auf den Spuren von Bischof Adalbero durch Würzburg
  • Burdkarderviertel, Mainviertel, Meeviertel
  • Ein Spaziergang durch die Sanderau 
  • Hausmadonnen in Würzburgs Gassen
  • Curd Lessig – Maler, Glasfenstergestalter und Graphiker
  • Der Rokokogarten in Veitshöchheim

 

Vorträge

Alle Vorträge können auf Anfrage gehalten werden. Dauer 1,5 Stunden

  • Maria, Mutter, Himmelskönigin –
  • Kunststile – Klassizismus, Romantik, Moderne und Nachkriegskunst -eine Würzburger Stilkunde, Teil II
  • Kunststile – Romanik, Gotik, Barock – eine Würzburger Stilkunde, Teil I

 

 

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